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Rückblick auf die Kick-Off-Veranstaltung des CoCreActive Beteiligungsprozesses „Bildung + Digitalisierung“

Am 24.11.2017 haben wir den CoCreActive Beteiligungsprozess „Bildung + Digitalisierung“ gestartet.

 

Wir haben uns zur Kick-Off-Veranstaltung im Pädagogischen Institut in der Ledererstraße 19 getroffen, und gleichzeitig unser Online-Konsensierung eröffnet.

CoCreActive Online-Konsensierung

Ablauf Kick-Off-Veranstaltung

Beim Kick-Off waren neben uns 4 Moderatoren ein gutes Dutzend Teilnehmer dabei: Lehrerinnen, Bildungs-Expertinnen, Eltern einer demokratischen Schule, Aktive von Schule im Aufbruch, eine Partizipations-Expertin, Berater, IT-Experten – eine gute Mischung.

Den Ablauf haben wir in fünf Schritte (A bis E) aufgeteilt.

A. Ankommen und Kennenlernen

Zuerst hat Stephan die Teilnehmer begrüßt und CoCreActive kurz vorgestellt – so wie auf unserer Homepage auf BenE München.

Dann erklärte Thomas kurz, warum BenE München an diesem Thema so interessiert ist: Es gibt erste Überlegungen eine Arbeitsgruppe gründen, die sich für Digitalisierung im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung befassen will. Der CoCreActive Beteiligungsprozess liefert dieser Gruppe wichtigen Input. 

Auch werden die Dialogforen der Münchner Rück Stiftung das Thema Digitalisierung 2018 mit fünf Veranstaltungen aufgreifen.

Danach kamen die Teilnehmer zu Wort. Wir haben festgestellt, dass wir eine gute Vielfalt von Menschen, Rollen und Interessen dabei hatten, und dass bei vielen der Wunsch da war, das Thema Bildung und Digitalisierung von “unten” mit zu gestalten.

 

B. Landkarte zu Bildung und Digitalisierung

Thomas und Jürgen stellten mögliche Eckpunkte einer Landkarte vor: Wir denken, zum Thema gehören die Fragen nach dem “wozu”, “wer”, “wo” und natürlich “was” und “wie”. Bei der Digitalisierung spielt auch die Infrastruktur eine wichtige Rolle. Der Fokus sollte auf dem Raum München sein.

Danach gab es vier Impulse, was zu Bildung + Digitalisierung schon läuft.

  1. Learning City – Sicht der UNESCO zu Bildung
  2. Oberbayern 2030 – Sicht der Wirtschaft und IHK auf Bildung + Digitalisierung
  3. Digital to School – was hilft die beste Technik in der Schule, wenn die Lehrer*innen damit nicht umgehen können? Dier Digitalbus kommt mit Technik und Know-How zu Medienbildung in die Schule.
  4. Wenn wir in Unternehmen anders arbeiten wollen, sollten wir unseren Kindern ermöglichen, das zu Lernen was dafür wichtig ist. Das Augenhöhe macht Schule Projekt zeigt in kurzen Videos, was heute schon möglich ist und warum sich das “wozu” verändert.

Die Impulse haben deutlich mehr Zeit gebraucht als geplant, u.a. weil der Vorführ-Effekt bei der Technik (Internet-Verbindung und Beamer) zugeschlagen hat. 

 

Danach kam die Frage an die Teilnehmenden: über was wollen wir denn heute Abend sprechen? Das darf gerne ein großes und komplexes Thema sein.

Jürgen und Bernd notierten auf Flipcharts, was den Teilnehmern wichtig war. Dabei nutzten wir die Technik von Dynamic Facilitation, also keine Reihenfolge bei Problemstellung, Ideen, Einwände und Informationen zu erzwingen, sondern einfach aufzunehmen was gerade da ist, und dabei immer nach Lösungsideen zu fragen. Das hat ganz gut funktioniert. Teilweise kamen so viele Beiträge, dass beide mit dem Schreiben nicht hinterher kamen.

Nach 20 Minuten hatten wir einige Lösungsvorschläge, und eine Veränderung der Problemstellung: Von “Digitalisierung kommt von oben” und “Digitalisierung kommt von überall” waren wir bei “Welche Digitalisierung brauchen die Menschen” angelangt.

 

C. Ideen sammeln und Stimmungsbild

Bernd erklärte uns als nächstes systemisches Konsensieren. Mehr dazu finden Sie auf http://entscheiden-muenchen.de .

CoCreActive verwendet systemisches Konsensieren nicht nur im Dialog in den Präsenzveranstaltungen, sondern auch online im Konsensierungs-Tool, um möglichst viele Menschen zu erreichen und so Lösungsvorschläge zu finden, die eine hohe Akzeptanz haben.

Also haben wir die Vorschläge zur Konsensierungsfrage: “Was wollen wir mit Blick auf 2018 gemeinsam anschieben, damit Bildung und Digitalisierung in München in eine gute Richtung gehen?” gleich ins Kosensierungs-Tool unter http://gruppenentscheidung.de eingegeben und konnten dann ein erstes Stimmungsbild sehen.

 

D. Kreative Phase

Bernd und Stephan erklärten dann, wie die kreative Phase des systemischen Konsensierens funktioniert.

Danach kam die Frage an die Teilnehmenden: über was wollen wir denn heute Abend sprechen? Das darf gerne ein großes und komplexes Thema sein. Jürgen und Bernd notierten auf Flipcharts, was den Teilnehmern wichtig war. Dabei nutzten wir die Technik von Dynamic Facilitation, keine Reihenfolge zwischen Problemstellung, Ideen, Einwände und Informationen zu erzwingen, und nach Lösungsideen zu fragen. Das hat ganz gut funktioniert. Teilweise kamen so viele Beiträge, dass beide mit dem Schreiben nicht hinterher kamen. Nach 20 Minuten hatten wir einige Lösungsvorschläge, und eine Veränderung der Problemstellung: Von “Digitalisierung kommt von oben” und “Digitalisierung kommt von überall” waren wir bei “Welche Digitalisierung brauchen die Menschen” angelangt. C. Ideen sammeln und Stimmungsbild Bernd erklärte uns als nächstes systemisches Konsensieren. Mehr dazu finden Sie auf http://entscheiden-muenchen.de . CoCreActive verwendet systemisches Konsensieren nicht nur im Dialog in den Präsenzveranstaltungen, sondern auch online im Konsensierungs-Tool, um möglichst viele Menschen zu erreichen und so Lösungsvorschläge zu finden, die eine hohe Akzeptanz haben. Also haben wir die Vorschläge zur Konsensierungsfrage: “Was wollen wir mit Blick auf 2018 gemeinsam anschieben, damit Bildung und Digitalisierung in München in eine gute Richtung gehen?” gleich ins Kosensierungs-Tool unter http://gruppenentscheidung.de eingegeben und konnten dann ein erstes Stimmungsbild sehen. D. Kreative Phase Bernd und Stephan erklärten dann, wie die kreative Phase des systemischen Konsensierens funktioniert.

Wir suchten vier Vorschläge, bei denen es hohen Widerstand gab. Es fanden sich auch vier Personen, die im Dialog erfahren wollten, welche Bedürfnisse bei dem Vorschlag nicht erfüllt waren und wie sie der Vorschlag abwandeln könnten damit er weniger Widerstand erhält. Bernd hatte die Farben der bayrischen Spielkarten als Markierung für Ecken im Raum aufgestellt (im Bild oben sieht man die Schelln), unter der sich die Dialog-Gruppen einfanden.

 

E. Ausblick und Feedback

Wie geht es nun nach der Kick-Off-Veranstaltung weiter? Jürgen erläuterte kurz den CoCreActive Prozess.

Prozessbild CoCreActive

 

Damit sich möglichst viele Menschen online beteiligen, bitten wir alle Teilnehmer und Interessierte, in ihren Kreisen, Organisationen und Gruppen zur Teilnahme an der aktuell laufenden Online-Konsensierung und der kreativen Phase am 19.1. einzuladen.

Kalender CoCreActive Bildung + Digitalisierung

Die Konsensierung unter https://gruppenentscheidung.de/30 läuft noch bis zum 2. 2. 2018, und bis zum 21.1. sind noch neue Vorschläge möglich.

Am 2.2. bieten wir bei der Abschluss-Veranstaltung einen Schnupperkurs zur gewaltfreien Kommunikation, schauen gemeinsam welche Vorschläge die höchste Akzeptanz haben und feiern die Teilnehmer, die Vorschläge und den gelungenen Beteiligungsprozess.

Feedback

Da wir uns ja verbessern wollen, haben wir am Ende noch nach Feedback gefragt und viel Lob, und einige konkrete Vorschläge zur Verbesserung erhalten.

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und sind gespannt, wie der Beteiligungsprozess weiter laufen wird!

 

Das CoCreActive Team

CoCreActive - kooperativ + kreativ + aktiv

Beteiligungsprozess CoCreActive: “ Bildung + Digitalisierung in München“

Beteiligungsprozess CoCreActive

CoCreActive ist einen neuen Beteiligungsprozess der alle einbezieht, Spaß macht und zu konkreten Ergebnissen führt.

Alle können sich kreativ mit eigenen Ideen einbringen.

Das CoCreActive Team startet einen Beteiligungsprozess im Auftrag von BenE München, um das Thema Bildung und Digitalisierung in München zu beleuchten und gemeinsame Aktionen für 2018 zu erarbeiten.

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